Stacheldraht rahmt die EU-Flüchtlingspolitik

Seit 2015 besteht Europas Flüchtlingspolitik darin, Menschen fernzuhalten. Was Polen jetzt baut, ist bloß ein offensichtliches Symbol dafür.

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 SN/APA/BELTA/LEONID SHCHEGLOV

Der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko, den die EU seit den jüngsten Wahlen nicht mehr anerkennt, rächt sich: Er setzt Europa unter Druck, indem er Migranten in sein Land schleust und sie nach Bezahlung weiter an die Grenze zu Polen, Lettland und Litauen schickt. Das zynische Geschäft, man könnte auch Menschenhandel dazu sagen, läuft für ihn gut. Die Menschen aus Krisengebieten im Mittleren Osten und Asien aber sitzen in den Wäldern an der polnisch-belarussischen Grenze fest, frieren, manche sterben. Sechs Jahre ...

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