Weltpolitik

Libysche Küstenwache rettete 80 Personen im Mittelmeer

Die libysche Küstenwache hat 80 Migranten an Bord von zwei Booten gerettet, die unweit der Küste der libyschen Stadt Al-Khoms in Seenot geraten waren. Dies berichtete der italienische Innenminister Matteo Salvini am Donnerstag. "Ich danke der libyschen Küstenwache, die trotz interner Problemen die Migranten gerettet hat", so Salvini auf Facebook.

Das italienische Hilfsschiff "Mare Jonio", das am Dienstag vom Hafen der sizilianischen Stadt Marsala zu einer Beobachtungsmission abgefahren ist, berichtete, dass die Küstenwache auf der Suche nach einem weiteren Boot mit 100 Migranten an Bord sei. Die Crew des Schiffes kritisierte, dass die libysche Küstenwache mithilfe eines maltesischen Militärflugzeugs eine "Jagd" nach dem Migrantenboot führe.

"Wir fordern sofortige humanitäre Korridore für die Migranten", so die italienische NGO "Mediterranea Saving Humans", Betreiberin des Hilfsschffes, per Twitter.

Die "Mare Jonio" sei ebenfalls auf der Suche nach dem Boot mit den Migranten. Die Crew hätte die italienische Küstenwache alarmiert. "Wir fordern die italienischen Behörden auf, sich nicht der Menschenrechtsverletzungen mitschuldig zu machen", so die NGO.

Quelle: APA

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