Weltpolitik

Luftangriffe in Syrien trafen offenbar Kinderkrankenhaus

Bei Luftangriffen in Syrien, die Menschenrechtlern zufolge auch ein Kinderkrankenhaus trafen, sind mindestens elf Menschen getötet worden. Weitere 29 Menschen wurden bei den Bombardements in der nordwestlichen Provinz Idlib am Sonntag verletzt, berichtete die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Unter den Zielen war nach Angaben der Menschenrechtler auch ein Spital in dem Ort Taftanaz. Eine Quelle beim Zivilschutz berichtete der Deutschen Presse-Agentur, dass alleine beim Angriff auf die Klinik sechs Menschen getötet wurden - unter ihnen drei Kinder. Die Helfer arbeiteten daran, die Trümmerteile beiseite zu räumen.

Die Provinz Idlib wird zu großen Teilen von dem Rebellenbündnis Tahrir al-Sham kontrolliert, dem Ableger des Terrornetzwerkes Al-Kaida in Syrien. In der Vergangenheit flogen vor allem die syrische Regierung und ihre Verbündeten Angriffe auf Stellungen in der Provinz.

Quelle: Apa/Dpa

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