Weltpolitik

Malta übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft

Malta, das kleinste Mitgliedsland der Europäischen Union, übernimmt mit dem heutigen 1. Jänner die alle sechs Monate wechselnde EU-Ratspräsidentschaft. Damit kommt dem Land im ersten Halbjahr 2017 eine wichtige Vermittlerrolle bei Meinungsverschiedenheiten innerhalb der EU zu.

Malta übernimmt EU-Ratsvorsitz in heißer Phase der Flüchtlingsdebatten.  SN/APA (Georg Hochmuth)/GEORG HOCHM
Malta übernimmt EU-Ratsvorsitz in heißer Phase der Flüchtlingsdebatten.

Ein Schwerpunkt der maltesischen Ratspräsidentschaft dürfte die Suche nach einem Kompromiss im Streit um ein neues europäisches Asylsystem werden. Dazu gehört auch die Frage, wie Flüchtlinge künftig in der EU umverteilt werden könnten.

Malta, das rund 433.000 Einwohner hat, liegt zwischen Libyen und Italien auf der Route Hunderttausender Flüchtlinge, die eine Zukunft in Europa suchen. Die Inselrepublik übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft von der Slowakei. Malta ist seit 2004 EU-Mitglied, der Euro wurde dort 2008 eingeführt.

(Apa/Dpa)

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