Weltpolitik

May strapaziert die Geduld

Langsam macht sich Frust bei den EU-Staats- und Regierungschefs breit. Dafür gab es viel Lob für Österreichs Vorsitzführung: "Vielen Dank, Sebastian!"

Kanzler Sebastian Kurz bei seinem letzten Auftritt als EU-Ratsvorsitzender in Brüssel. EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionschef Jean-Claude Juncker (dahinter) streuten Rosen.  SN/bundeskanzleramt
Kanzler Sebastian Kurz bei seinem letzten Auftritt als EU-Ratsvorsitzender in Brüssel. EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionschef Jean-Claude Juncker (dahinter) streuten Rosen.

Die stumme Szene aus dem Sitzungsraum, die zu Beginn des zweiten Gipfeltags über die großen TV-Schirme des Pressezentrums flimmerte, war bezeichnend. Sie zeigte Premierministerin Theresa May, wie sie EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker offenbar Vorhaltungen macht. Dabei ging es, wie sie später auf Nachfrage sagte, um dessen Aussagen vom Vortag: Die Diskussion sei "mitunter nebulös und unpräzise", hatte er geklagt. Juncker stellte klar, er habe nicht sie persönlich gemeint, sondern die Debatte im britischen Unterhaus. Nachdem er May das erklärt habe, "hat ...

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