Weltpolitik

Mehr als 100 Flüchtlinge im Ionischen Meer gerettet

Mehr als 100 aus Seenot gerettete Migranten sind am Mittwoch an Bord eines Frachters im Hafen der westgriechischen Hafenstadt Patras eingetroffen. Die Besatzung des unter der Fahne Maltas fahrenden Schiffes "Gagliarda" hatte die Menschen am Vortag im Ionischen Meer zwischen Griechenland und Italien entdeckt und aufgenommen. Das Flüchtlingsboot trieb herrenlos dahin.

109 der Insassen stammen aus Pakistan, drei aus Syrien und einer aus Indien, wie die Küstenwache mitteilte. Von wo aus die Migranten aufgebrochen waren, blieb zunächst unklar. Beamte der Küstenwache vermuteten, dass sie von der westgriechischen Küste oder aus Kreta in Richtung Italien fahren wollten.

Nach der weitgehenden Schließung der Balkanroute versuchen Flüchtlinge auf der gefährlicheren Route von der Türkei oder Ägypten über Kreta und das Ionische Meer nach Italien zu gelangen. Die griechische Küstenwache hat seit Jahresbeginn Hunderte Migranten in der Region entdeckt und gerettet.

Vergangene Woche war eine Schlepperbande auf Kreta aufgeflogen, die Dutzende Migranten aus einem kleinen Hafen im Süden der Insel nach Italien transportieren wollte.

(Apa/Dpa)

Aufgerufen am 19.06.2018 um 07:54 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/mehr-als-100-fluechtlinge-im-ionischen-meer-gerettet-318130

Meistgelesen

    Schlagzeilen

      SN.at Startseite