Weltpolitik

Mehr als 50 IS-Kämpfer im Norden Syriens getötet

Bei Angriffen auf Stellungen der Extremistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) im Norden Syriens hat die türkische Armee nach eigenen Angaben 51 IS-Kämpfer getötet. Vier der Getöteten seien lokale Kommandanten der Extremisten gewesen, teilte die Armee am Samstag weiter mit. Kampfflugzeuge hätten insgesamt 56 Gebäude und drei Kommandozentralen in den Regionen Al-Bab und Bsagah zerstört.

Viele Gebäude in den Regionen Al-Bab und Bsagah wurden zerstört.  SN/APA (AFP)/GEORGE OURFALIAN
Viele Gebäude in den Regionen Al-Bab und Bsagah wurden zerstört.

Türkische Einheiten haben bereits seit Wochen die vom IS kontrollierte Stadt Al-Bab eingekesselt. Die Türkei hatte vor knapp einem halben Jahr mit dem Einsatz gegen den IS auf syrischem Gebiet begonnen. Ziel ist es, die Islamisten aus dem Grenzgebiet zwischen beiden Staaten zu vertreiben. Von dem seit der Jahreswende geltenden Waffenstillstand in dem Bürgerkriegsland ist der Kampf gegen einige extremistische Gruppen ausgenommen.

Quelle: Apa/Ag.

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