Weltpolitik

Mehr als 9000 Häftlinge in Myanmar begnadigt

In Myanmar ist am Mittwoch mit Beginn des traditionellen Neuen Jahres die Freilassung von mehr als 9.300 begnadigten Häftlingen angelaufen. Präsident Win Myint nannte die zum Jahresbeginn übliche Amnestie eine Geste des Friedens und der Freude für das Volk.

Zwei seit Dezember 2017 inhaftierte, einheimische Journalisten der Nachrichtenagentur Reuters wurden nach Angaben der Gefängnisverwaltung nicht begnadigt. Wa Lone und Kyaw Soe Oo waren im September 2018 zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Sie hatten ein Massaker an zehn Männern der muslimischen Rohingya-Minderheit aufgedeckt. Sie wurden am Montag in New York in Abwesenheit mit dem Pulitzer-Preis geehrt.

Quelle: Apa/Ag.

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