Weltpolitik

Mehrere Tote nach Selbstmordanschlag in Moschee in Nigeria

Ein Selbstmordattentäter hat im Nordosten Nigerias in einer Moschee mindestens sieben Menschen getötet. Mehrere Menschen wurden bei dem Anschlag im Ort Konduga im Bundesstaat Borno verletzt, erklärte die Katastrophenschutzbehörde am Montag. Laut Medienberichten sei eine weitere Person auf dem Weg ins Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen.

Der Attentäter habe sich während des Morgengebets in die Luft gesprengt. Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu dem Angriff, er habe jedoch die Handschrift der islamistischen Terrororganisation Boko Haram getragen, hieß es.

Bei Anschlägen und Angriffen der sunnitischen Fundamentalisten sind seit 2009 mindestens 20.000 Menschen ums Leben gekommen. Rund 2,5 Millionen sind vor der Gewalt im Nordosten des Landes geflohen.

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