Weltpolitik

Migranten dürfen nach Schiffs-Quarantäne in Italien an Land

Rund 180 Migranten dürfen nach zwei Wochen Corona-Quarantäne auf einem Schiff in Italien an Land. Sowohl die Flüchtlinge von dem deutschen Rettungsschiff "Alan Kurdi" als auch von dem spanischen Schiff "Aita Mari", die alle auf einer italienischen Passagierfähre isoliert waren, durften in den Hafen von Palermo, wie ein Sprecher des Innenministeriums in Rom am Montag erklärte.

"Alan Kurdi" durfte in den Hafen von Palermo SN/APA (AFP)/CEDRIC FETTOUCHE
"Alan Kurdi" durfte in den Hafen von Palermo

In welche EU-Länder die Menschen nun verteilt werden, würde in Kürze bekanntgegeben. Minderjährige und besonders Schutzbedürftige würden in Italien bleiben. Die Crew der "Alan Kurdi", die auf dem eigenen Schiff isoliert war, durfte auch nach Palermo, wie der Sprecher der Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye, Gorden Isler, erklärte. Wegen der Corona-Pandemie hatte sich Italien zum nicht sicheren Hafen erklärt.

Quelle: Apa/Dpa

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