Weltpolitik

Migrationsforscher Gerald Knaus: "2015 wird sich nicht wiederholen"

So dramatisch die Lage in Afghanistan auch ist: Europa steht keine neue Masseneinwanderung bevor. Das erklärt der Architekt des EU-Flüchtlingsdeals mit der Türkei. Und fordert die Aufnahme von Verfolgten in der EU.

Afghanen am pakistanisch-afghanischen Grenzübergang nach der militärischen Übernahme Afghanistans durch die Taliban.  SN/AFP
Afghanen am pakistanisch-afghanischen Grenzübergang nach der militärischen Übernahme Afghanistans durch die Taliban.

Vor fünf Jahren hatte Gerald Knaus die Idee zur Vereinbarung zwischen der EU und der Türkei über die Kontrolle irregulärer Migration in der Ägäis. Im SN-Gespräch geht der Experte hart mit der Haltung der österreichischen Regierung ins Gericht. Er analysiert, woran eine gemeinsame EU-Asylpolitik scheitert, und entwirft ein neues Modell.

In Afghanistan haben die Taliban die Macht übernommen. Besteht die Gefahr, dass in Europa eine Flüchtlingswelle ähnlich wie 2015 ankommt? Gerald Knaus: Nein. Die Taliban kontrollieren alle Grenzübergänge ...

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Aufgerufen am 17.09.2021 um 06:09 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/migrationsforscher-gerald-knaus-2015-wird-sich-nicht-wiederholen-108509800