Weltpolitik

Mindestens 14 Tote bei Rebellenangriff im Kongo

Bei einem Anschlag von Rebellen im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Wie eine lokale Menschenrechtsorganisation am Donnerstag mitteilte, hat die Rebellengruppe Nationale Revolutionsbewegung die Stadt Beni angegriffen. Unter den Opfern seien zwölf Rebellen und zwei Soldaten gewesen. Sieben Rebellen seien festgenommen worden.

Die Rebellengruppe Nationale Revolutionsbewegung ist erst Anfang Juni gegründet worden und kämpft gegen die Regierung des kongolesischen Präsidenten Joseph Kabila. Sie fordern, dass der Präsident die längst überfälligen Wahlen ausrichten lässt und dann sein Amt abgibt. Im Osten des Kongo sind zahlreiche Milizen aktiv, denen es zumeist um die Kontrolle der reichen Mineralien der Region geht.

Quelle: Apa/Dpa

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