Weltpolitik

Mindestens 16 Tote im Kongo bei Kämpfen gegen Rebellen

Bei Gefechten der kongolesischen Streitkräfte mit einer Rebellengruppe sind im Osten des Landes mindestens 16 Kämpfer getötet worden. Über 60 weitere Mitglieder der Rebellengruppe M23 seien überwältigt worden oder hätten sich nach den zwei Tagen andauernden Kämpfen in der Provinz Nord-Kivu ergeben, erklärte ein Militärsprecher. Der Vormarsch der Kämpfer im Bezirk Rutshuru sei damit gestoppt.

Die M23 hatten ihren Kampf im Kongo Ende 2013 aufgegeben und waren teils nach Uganda geflohen. Zuletzt drangen sie aber wieder in den Kongo ein und drohten, neue Angriffe auszuführen. Die Miliz hatte sich nach dem Datum 23. März 2009 benannt, an dem ursprünglich ein Friedensvertrag mit der Regierung in Kinshasa ausgehandelt worden war. Die Rebellen warfen der Regierung jedoch vor, Versprechen von damals nicht eingehalten zu haben. Im Osten des Kongos sind nach wie vor zahlreiche Milizen aktiv. Ihnen geht es häufig vor allem um die Kontrolle von Rohstoffen wie Gold, Coltan oder Diamanten.

Quelle: Apa/Dpa

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