Weltpolitik

Mindestens 19 Zivilisten bei Luftangriffen in Syrien getötet

Bei Luftangriffen sind am Montag nach Angaben von Aktivisten nahe der syrischen Stadt Deir ez-Zor (Deir al-Zor) mindestens 19 Zivilisten getötet worden. Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, vermutlich seien die Angriffe von der russischen Luftwaffe geflogen worden.

Erst am Sonntag waren laut der Beobachtungsstelle 34 Zivilisten getötet worden, als russische Kampfjets Fähren auf dem Euphrat bombardierten.

Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netzwerk von Aktivisten in Syrien. Ihre Angaben können von unabhängiger Seite nur schwer überprüft werden.

Deir ez-Zor im Osten Syriens ist die letzte weitgehend von der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) kontrollierte Provinz. Die mit Russland verbündeten syrischen Regierungstruppen führen dort derzeit eine Offensive gegen die IS-Kämpfer. Der IS hat inzwischen im Irak und in Syrien den Großteil der Gebiete verloren, die er im Sommer 2014 in einer Blitzoffensive erobert hatte.

Quelle: Apa/Ag.

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