Weltpolitik

Mindestens 28 Tote bei Kämpfen im Ost-Kongo

Bei Kämpfen im Osten der Demokratischen Republik Kongo wurden nach Militärangaben drei Soldaten und 25 Kämpfer einer Miliz getötet. Die Miliz habe im Bezirk Beni in der Provinz Nord-Kivu das Dorf Kabasha einnehmen wollen, sagte ein Militärsprecher am Dienstag. Auch fünf UNO-Blauhelmsoldaten wurden verletzt, zwei aus Nepal und drei aus Tansania stammend.

Die kongolesischen Streitkräfte sagten nicht, um welche Miliz es sich handelte. Ein Gruppe namens Nationale Revolutionsbewegung bekannte sich zu dem Angriff. Sie wollen, dass Präsident Joseph Kabila die längst überfälligen Wahlen ausrichten lässt und dann sein Amt abgibt. Im Osten des Kongos sind zahlreiche Milizen aktiv, denen es zumeist um die Kontrolle der reichen Mineralien der Region geht.

Quelle: Apa/Dpa

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