Weltpolitik

Mindestens 32 Tote bei Anschlag an türkisch-syrischer Grenze

Bei einem Selbstmordattentat auf einen Bus an der türkisch-syrischen Grenze sind mindestens 32 Rebellen getötet worden. Die Aufständischen seien aus der Türkei auf dem Weg nach Syrien gewesen, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) bekannte sich zu dem Anschlag.

Es gab zunächst widersprüchliche Angaben, auf welcher Seite der Grenze sich die Explosion am späten Sonntagabend ereignete. Während die Menschenrechtsbeobachter sagten, der Anschlag sei auf türkischer Seite ausgeführt worden, berichtete die türkische Nachrichtenagentur DHA, die Explosion habe auf syrischem Staatsgebiet in der Provinz Idlib stattgefunden. DHA zufolge gab es 35 Todesopfer. Die oppositionsnahe syrische Nachrichtenseite Orient News wiederum verortete den Anschlag nahe einem Flüchtlingscamp auf der syrischen Seite der Grenze.

Das IS-Sprachrohr Amaq berichtete, dass sich ein Selbstmordattentäter der Organisation Islamischer Staat (IS) am Sonntagabend in die Luft gesprengt habe.

Quelle: Apa/Dpa

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