Weltpolitik

Mindestens acht Tote bei Angriffen im Kongo

Bei Angriffen mutmaßlicher Extremisten im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens acht Zivilisten getötet worden. 20 weitere Menschen würden nach den Attacken im Ort Mangina in der Region Beni noch vermisst, hieß es von der örtlichen Polizei am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Es sei unklar, was mit den Vermissten geschehen sei.

Die Polizei machte die islamistische Miliz Alliierte Demokratische Kräfte (ADF) für die Attacken verantwortlich. Die kongolesische Armee hatte Ende Oktober eine Offensive gegen die ADF gestartet. Nach Angaben von Aktivisten wurden seither mehr als 300 Menschen bei mutmaßlichen Angriffen der Miliz in der Region Beni getötet.

Die ADF kämpften ursprünglich im Nachbarland Uganda gegen den heute noch amtierenden Präsidenten Yoweri Museveni. In den 90er-Jahren wurden sie aus Uganda vertrieben und zogen sich in den Nordosten der Demokratischen Republik Kongo zurück, wo sie weiter aktiv sind.

Quelle: Apa/Ag.

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