Weltpolitik

Mindestens neun Tote bei Anschlägen im Niger

Bei drei Selbstmordanschlägen im westafrikanischen Niger sind nach Behördenangaben mindestens neun Menschen getötet worden. Drei Attentäter hätten sich am Montagabend in der Stadt Diffa im Südosten des Niger in die Luft gesprengt, sagte ein Behördenvertreter am Dienstag. Ein Vertreter der Sicherheitskräfte bestätigte die Angaben und erklärte, die Tatorte seien abgesperrt. Razzien seien im Gange.

Diffa liegt in der Grenzregion zu Nigeria. Die nigerianische Jihadistenmiliz Boko Haram verübt immer wieder Anschläge im Niger. Ende April hatte der Niger nach eigenen Angaben einen großangelegten Militäreinsatz gestartet, um Boko Haram aus der Region rund um den Tschad-See im Grenzgebiet zwischen dem Tschad, Nigeria und dem Niger zu vertreiben.

Quelle: Apa/Ag.

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