Weltpolitik

Mindestens vier Tote bei Selbstmordanschlag in Ost-Mosul

Bei einem Selbstmordanschlag eines mutmaßlichen IS-Anhängers im östlichen Teil der irakischen Großstadt Mosul sind Rettungskräften zufolge mindestens vier Menschen getötet worden. 15 weitere wurden demnach verletzt, als sich der Mann am Freitag in einem Restaurant in die Luft sprengte. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand.

Das Lokal befindet sich im Stadtteil Al-Suhur im Osten der Millionenstadt, der kürzlich bei einer Offensive der Armee von der Extremistenmiliz IS zurückerobert wurde. Die Regierungstruppen liefern sich seit Wochen einen erbitterten Häuserkampf mit den in der Stadt verbliebenen IS-Kämpfern. Sie stehen kurz vor einer Offensive auf den Teil der Stadt, der westlich des Flusses Tigris liegt und den die Islamisten noch beherrschen.

Quelle: Apa/Ag.

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