Weltpolitik

Mindestens vier Tote bei Untergang von Flüchtlingsboot

Beim Untergang eines Flüchtlingsboots vor Marokko sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. 34 aus dem südlichen Afrika stammende Flüchtlinge hätten gerettet werden können, meldete die amtliche marokkanische Nachrichtenagentur MAP am Mittwoch unter Berufung auf örtliche Behörden. Demnach verunglückte das Schlauchboot auf der Höhe von Al-Hoceima im Nordosten des Landes.

Bei einem gemeinsamen Einsatz von Gendarmerie, Marine und Zivilschutz wurden demnach 34 Flüchtlinge gerettet, darunter fünf Frauen. Al-Hoceima befindet sich auf halber Strecke zwischen den spanischen Exklaven Melilla und Ceuta.

Flüchtlinge, die nach Europa gelangen wollen, versuchen dies zunehmend über die Straße von Gibraltar oder sie versuchen, die Grenzen nach Melilla und Ceuta zu überwinden. Die beiden Exklaven haben die einzigen EU-Außengrenzen auf dem afrikanischen Kontinent. Deren Überwachung wurde aber in den vergangenen Jahren sowohl von Spanien als auch von Marokko verstärkt.

Quelle: Apa/Ag.

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