Weltpolitik

Mindestens zwölf Flüchtlinge bei Bootsunglück ertrunken

Nahe den Turks- und Caicosinseln im Atlantik sind mindestens zwölf Haitianer bei einem Bootsunglück ums Leben gekommen. Das Boot der Flüchtlinge sei vor der Nordwestspitze des britischen Überseegebiets gekentert, berichtete das Nachrichtenportal Caribbean News. Die Polizei habe zwölf Leichen geborgen. "Das ist eine Tragödie", sagte die Premierministerin Sharlene Cartwright Robinson am Mittwoch.

Die Regierungschefin warnte die Haitianer vor den Gefahren der Überfahrt in kleinen Booten. "Die Erfahrung zeigt uns, wie gefährlich die Reise zwischen unseren Ländern ist", sagte sie. Für den Tod der Haitianer machte sie Schlepper verantwortlich. "Irgendjemand profitiert von der gefährlichen Reise. Wir werden das nicht akzeptieren." Haiti ist das ärmste Land Lateinamerikas. Immer wieder versuchen Haitianer, in Booten zu anderen Inseln in der Region zu gelangen.

Quelle: Apa/Dpa

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