Weltpolitik

Mittelmeer-EU-Gipfel unter strengen Sicherheitsvorkehrungen

Mehr als 3000 Polizisten sind am Freitag in Athen im Einsatz, um das Treffen der Regierungschefs und Außenminister der neun südlichen Staaten der EU zu sichern. Das Regierungsviertel im Zentrum der Stadt ist abgeriegelt, auch die Zufahrtsstraßen zum Flughafen werden zwischendurch vollständig gesperrt. Der sogenannte EUMED-9-Gipfel findet am Nachmittag statt.

Zunächst soll es in einem Treffen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen um die Klimakrise und die verheerenden Waldbrände in diesem Sommer gehen, die in vielen EU-Mittelmeerländern gewütet hatten. Außerdem steht das Thema Migration auf der Agenda - wegen der Afghanistan-Krise befürchten vor allem Griechenland, Zypern und Italien einen neuerlichen Anstieg der Flüchtlingszahlen. Auch das Verhältnis zum Nachbarn Türkei sowie die gemeinsamen Interessen der Südstaaten innerhalb der EU sollen diskutiert werden.

Neben Ursula von der Leyen empfängt der griechische Premier Kyriakos Mitsotakis auch den französischen Präsidenten Emmanuel Macron und den italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi sowie die Staatschefs Pedro Sanchez von Spanien, Andrej Plenkovic von Kroatien, Nikos Anastasiades von Zypern, Robert Abela von Malta, Janez Jansa von Slowenien und den portugiesischen Außenminister Augusto Santos Silva. Am Abend werden Statements der Gipfelteilnehmer erwartet.

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