Mobile Wähler schrecken müde Volksparteien auf

Mit einem blauen Auge davongekommen ist die in Südtirol seit langer Zeit regierende SVP. Aber auch ihre Mehrheit schmilzt.

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Volksparteien, die bei Wahlen 40 Prozent der Stimmen und mehr erzielen, werden immer seltener. Dass die Südtiroler Volkspartei (SVP) bei der Landtagswahl am Sonntag noch über dieser Schwelle geblieben ist, kann sie kurz aufatmen lassen, aber keinesfalls in Sicherheit wiegen. Das Stimmverhalten der Wähler fast allerorten ist extrem mobil und flüchtig geworden - wie der Erfolg des Teams um den Unternehmer Paul Köllensperger zeigt, das nach seiner Gründung nicht einmal die Zeit hatte, einen Parteinamen zu finden, und schon auf 15 Prozent gekommen ist.

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