Weltpolitik

Moskau: 498 russische Soldaten im Ukraine-Krieg getötet

Im Krieg in der Ukraine sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau bisher 498 russische Soldaten getötet worden. Zudem seien 1.597 Soldaten verletzt worden, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Es sind die ersten offiziellen Zahlen dazu aus Russland seit Kriegsbeginn am Donnerstag voriger Woche. Dagegen sagte ein Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, es seien bereits über 7.000 russische Soldaten gefallen.

Die Ukraine machte zu den Verlusten in den eigenen Reihen keine aktuellen Angaben. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, sprach von 2.870 getöteten und 3.700 verletzten ukrainischen "Soldaten und Nationalisten".

Die ukrainische Seite nahm weiters für sich in Anspruch, "hunderte" russische Soldaten gefangen genommen zu haben. Unter ihnen seien auch mehrere ranghohe Offiziere.

Am Mittwochvormittag hatte das ukrainische Verteidigungsministerium von knapp 6.000 Verlusten auf russischer Seite gesprochen. Mehr als 200 Panzer, 860 weitere militärische Fahrzeuge, 30 Flugzeuge und 31 Hubschrauber seien seit Kriegsbeginn zerstört worden. Das ukrainische Ministerium warf Russland schwere Kriegsverbrechen vor.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Kiew fielen der ukrainischen Armee russische Aufmarsch- und Einsatzpläne in die Hände. Demnach sei der Krieg am 18. Jänner genehmigt worden, der Einsatz selbst sollte den Plänen zufolge ab dem 20. Februar 15 Tage bis 6. März dauern. Auch diese Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden. Der russische Angriff hatte am 24. Februar begonnen.

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Krieg in der Ukraine

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