Weltpolitik

Mr. Johnson wünscht sich mehr Chaos

Die Scheidungsverhandlungen der EU und Großbritannien ziehen sich wegen Nordirland - und aus London kommen absurde Ideen.

Außenminister Boris Johnson setzt auf Konfrontation in den EU-Austrittsverhandlungen.  SN/APA/AFP/NIKLAS HALLE'N
Außenminister Boris Johnson setzt auf Konfrontation in den EU-Austrittsverhandlungen.

Für den britischen Außenminister Boris Johnson herrscht bei den Verhandlungen über den Austritt seines Landes aus der EU nicht genug Chaos. "Stellen Sie sich vor, (US-Präsident Donald, Anm.) Trump würde den Brexit machen. Er würde es verdammt hart angehen. Es gäbe alle möglichen Arten des Zusammenbruchs und des Chaos. Alle würden denken, er sei verrückt geworden. Aber tatsächlich kann man so etwas erreichen. Es ist ein sehr, sehr guter Gedanke", sagte Johnson laut einer heimlichen Tonaufnahme von einem Treffen mit konservativen Politikern, die dem Internetportal "BuzzFeed News" zugespielt wurde. Die Verhandlungen gingen jetzt in eine "viel kämpferischere Phase", sagte Johnson. Ein "Zusammenbruch" sei nicht ausgeschlossen.

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