Weltpolitik

Neun Tote bei Selbstmordanschlag im Irak

Bei einem Selbstmordanschlag im Irak sind am Freitag neun Menschen getötet worden. Der Attentäter sprengte sich in der Stadt Al-Baghdadi in der westlichen Provinz Anbar in die Luft und riss acht Zivilisten und einen Soldaten mit sich in den Tod, wie Polizeivertreter mitteilten. Er gehörte demnach zu einer Gruppe von vier Selbstmordattentätern, die in ein Stadtviertel eingedrungen waren.

Den Angaben zufolge wurden die anderen drei Attentäter in einem Haus von der Polizei aufgespürt und getötet, bevor sie einen Anschlag begehen konnten. Der Vierte habe sich versteckt und später in die Luft gesprengt.

Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Er trägt jedoch die Handschrift der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat", die noch immer Teile der Provinz Anbar kontrolliert und häufig Anschläge verübt.

Quelle: Apa/Ag.

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