Weltpolitik

Nichts wie weg aus Venezuela

Die Preissteigerung in Venezuela führt zu absurden Situationen. Viele hungern. Zwei Millionen Menschen haben das gebeutelte Land inzwischen verlassen.

Jose Ibarra ist Professor an der Zentraluniversität in Venezuela. Die Reparatur seiner Schuhe kostet inzwischen vier Mal soviel wie sein Gehalt. Die wirtschaftliche Krise setzt den Bürgern dermaßen zu, dass sie sich Dienstleistungen wie diese nicht mehr leisten können. SN/JUAN BARRETO / AFP / picturedesk
Jose Ibarra ist Professor an der Zentraluniversität in Venezuela. Die Reparatur seiner Schuhe kostet inzwischen vier Mal soviel wie sein Gehalt. Die wirtschaftliche Krise setzt den Bürgern dermaßen zu, dass sie sich Dienstleistungen wie diese nicht mehr leisten können.

Wenn Rafael Castillo seinen Gästen die Rechnung bringt, dann legt er dezent ein Zettelchen dazu. Darauf stehen sein Name, seine Bankverbindung, seine Ausweis- und seine Handynummer. Es ist ein Hinweis darauf, wohin das Trinkgeld zu überweisen sei. "Meistens machen das die Gäste auch", sagt der Kellner des Restaurants "Fuente de Soda El León" in Caracas' feinem Viertel Altamira. Es gehe halt auf Vertrauensbasis.

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