Weltpolitik

Nord- und Südkorea setzen Abbau von Grenzposten fort

Nordkorea hat am Dienstag zehn Grenzposten an der schwer befestigten Grenze zu Südkorea gesprengt. Südkoreanische Soldaten "bestätigten, dass die Posten zum vereinbarten Zeitpunkt komplett zerstört waren", teilte das Verteidigungsministerium in Seoul mit. Auch Seoul habe zehn Grenzposten abgebaut. Damit setzen die Nachbarstaaten ihren Annäherungskurs fort.

Ein nordkoreanischer Wachposten wurde in die Luft gesprengt SN/APA (AFP)/HANDOUT
Ein nordkoreanischer Wachposten wurde in die Luft gesprengt

Bereits Anfang November hatten beide Länder jeweils zehn Grenzposten zerstört. Nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap hat Nordkorea nun noch etwa 150 solcher Posten entlang der Grenze, Südkorea rund 50.

Langfristiges Ziel ist die Beseitigung aller Posten an der 250 Kilometer langen Grenze, wie Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un und der südkoreanische Präsident Moon Jae-un bei ihrem dritten Gipfeltreffen im September vereinbarten.

Quelle: Apa/Ag.

Aufgerufen am 17.10.2019 um 05:35 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/nord-und-suedkorea-setzen-abbau-von-grenzposten-fort-61197649

Kommentare

Schlagzeilen