Weltpolitik

Nur in Tunesien blieb es Frühling

Warum von der Aufbruchstimmung, die die arabische Welt vor zehn Jahren erfasste, nicht mehr viel übrig ist.

Zehn Jahre nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Ben Ali sind die wirtschaftlichen Probleme in Tunesien weiterhin ungelöst. In den vergangenen Tagen kam es erneut zu Protesten und auch gewaltsamen Auseinandersetzungen mit den Streitkräften. SN/AP
Zehn Jahre nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Ben Ali sind die wirtschaftlichen Probleme in Tunesien weiterhin ungelöst. In den vergangenen Tagen kam es erneut zu Protesten und auch gewaltsamen Auseinandersetzungen mit den Streitkräften.

Der Sturz Ben Alis sollte nur der Anfang des Arabischen Frühlings sein. Zehn Jahre ist es her, dass der langjährige Machthaber Tunesiens nach Saudi-Arabien flüchtete. Die Euphorie war damals groß und längst nicht mehr auf ein einzelnes Land beschränkt. Massenproteste kosteten auch den Autokraten in Ägypten, Libyen und im Jemen die Macht. Doch zu einem nachhaltigen Wandel kam es in der arabischen Welt nicht - ganz im Gegenteil.

Syrien, Libyen und der Jemen schlitterten in Bürgerkriege, sind heute ...

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