Weltpolitik

Obama an Trump: Weißes Haus ist kein Familienunternehmen

US-Präsident Barack Obama gibt seinem designierten Nachfolger Donald Trump vor allem einen Rat mit auf den Weg: Es gibt einen Unterschied zwischen Regierungsarbeit und Wahlkampf. Außerdem: Man kann das Weiße Haus nicht wie ein Familienunternehmen managen.

Obama empfing Trump bereits im November im Weißen Haus.  SN/APA (AFP)/JIM WATSON
Obama empfing Trump bereits im November im Weißen Haus.

Er habe versucht, das dem bisherigen Immobilienmogul und Unternehmer in ihren bisherigen Gesprächen zu vermitteln, sagte Obama am Sonntag in einem Interview des Senders ABC News. "Was er erkennen muss ist, dass du, sobald du dieses Büro (Oval Office) betrittst, nachdem du vereidigt worden bist, die Verantwortung über die größte Organisation der Welt hast", sagte Obama. Er habe Trump gesagt, dass dieser Betrieb nicht wie ein Familienunternehmen gemanagt werden könne und dass er ein starkes Team um sich herum haben müsse.

Obama gab dem umtriebigen Tweeter Trump auch noch eine andere Empfehlung: Von dem Tag an, an dem er Präsident werde, "gibt es Welthauptstädte und Finanzmärkte und Leute rund um die Welt, die wirklich ernst nehmen, was er sagt".

Quelle: Apa/Dpa

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