Weltpolitik

Pakistans neuer Premier Khan sagte weitreichende Reformen zu

In seiner ersten Rede als neuer Premierminister Pakistans hat Imran Khan weitreichende Reformen zugesagt. In einer Rede im Fernsehen wiederholte der Ex-Cricket-Star viele seiner Wahlkampfversprechen wie den Aufbau eines Sozialstaats. Er ging aber auch auf Themen ein, die von pakistanischen Regierungschefs selten angesprochen wurden, darunter den Kampf gegen Kindesmissbrauch und den Klimawandel.

Khan will gegen Klimawandel und Kindesmissbrauch vorgehen SN/APA (AFP)/NARINDER NANU
Khan will gegen Klimawandel und Kindesmissbrauch vorgehen

Khan sagte auch, er wolle die Beziehung Pakistans zu Nachbarstaaten verbessern, nannte aber keine Länder beim Namen. Er kündigte zudem an, die Sicherheit in der Unruheprovinz Baluchistan und in den Stammesgebieten an der Grenze zu Afghanistan verbessern zu wollen.

Khan war am Samstag als Premierminister vereidigt worden. Bei der Parlamentswahl im Juli hatte die Partei Tehreek-e-Insaf (PTI) des ehemaligen Sportlers einen Sieg eingefahren. Andere Parteien hatten vielfach Wahlbetrug beklagt. Das Militär und Khan wiesen dies zurück.

Khan, der 1992 das pakistanische Cricket-Nationalteam zum Sieg bei der Weltmeisterschaft führte, war vor 22 Jahren in die Politik gegangen. Gegner werfen ihm Nähe zu Islamisten vor.

Quelle: Apa/Ag.

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