Weltpolitik

Pandemie steigerte laut EU Gewalt gegen LGBTI-Menschen

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hat im Namen der Europäischen Union auf die coronabedingt verschlimmerte Lage von Schwulen, Lesben, Transgender-, inter- und bisexuellen Menschen hingewiesen. "Die Covid-19-Pandemie hat zu noch mehr Gewalt und Diskriminierung gegen LGBTI-Personen geführt", teilte der 74-Jährige am Sonntag anlässlich des internationalen Tages gegen Hass auf sexuelle Minderheiten am morgigen Montag (17. Mai) mit.

Die Regenbogenfahne ist Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung SN/APA/AFP/FEDERICO PARRA
Die Regenbogenfahne ist Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung

Dies umfasse etwa häusliche Gewalt, Hassrede im Netz und offline, sowie Verbrechen aus Hass. Borrell betonte, dass jeder Mensch frei und gleich geboren sei und die EU ihr starkes Engagement bekräftige, die Menschenrechte auch für LGBTI-Menschen zu verteidigen und zu fördern. Man sei besorgt darüber, dass in 69 Ländern Liebesbeziehungen zwischen Menschen des gleichen Geschlechts kriminalisiert würden und in elf Ländern sogar die Todesstrafe drohe.

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