Weltpolitik

Paris und Rom mögen einander wieder

Emmanuel Macron und Italiens Regierungschef Giuseppe Conte demonstrieren Einigkeit. Der Streit um das Flüchtlingsschiff "Aquarius" konnte beigelegt werden.

Emmanuel Macron (li.) und Italiens neuer Regierungschef Giuseppe Conte in Paris.  SN/APA/AFP/LUDOVIC MARIN
Emmanuel Macron (li.) und Italiens neuer Regierungschef Giuseppe Conte in Paris.

Die diplomatische Krise zwischen Frankreich und Italien, zu der es in den vergangenen Tagen wegen des Flüchtlingsschiffs "Aquarius" gekommen war, ist überwunden. Beide Länder wollen sich in Fragen der Migrationspolitik künftig enger abstimmen.

Das erklärten Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte am Freitag in Paris. Das ursprünglich als Antrittsbesuch des neuen italienischen Regierungschefs geplante Treffen wäre fast abgesagt worden, nachdem Macron die Weigerung Italiens, die "Aquarius" mit 629 zumeist afrikanischen Flüchtlingen an Bord in einen italienischen Hafen einlaufen zu lassen, als "zynisch" und "unverantwortlich" kritisiert hatte. Auf die Forderung aus Rom nach einer Entschuldigung war Macron nicht eingegangen. Stattdessen hatte er in einem längeren Telefongespräch mit Conte seinen Willen betont, mit Italien in Flüchtlingsfragen "Hand in Hand" zu arbeiten, was er am Freitag auch noch einmal bei der Pressekonferenz mit Conte bekräftigte.

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