Weltpolitik

Regierungstruppen machen gegen IS in Nordsyrien Boden gut

Syrische Regierungstruppen haben nach Angaben von Aktivisten im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Norden des Bürgerkriegslandes Boden gut gemacht. Die Truppen hätten zwei Städte im Nordosten der Provinz Aleppo vom IS eingenommen, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag.

Damit seien sie bis auf etwa 14 Kilometer auf einen für die Versorgung der Provinzhauptstadt Aleppo wichtigen Wasserspeicher im Gebiet Al-Khafsah vorgerückt, der derzeit vom IS kontrolliert wird. Die Provinzhauptstadt selbst ist in der Hand der Regierungstruppen, leidet aber seit sieben Wochen unter Wasserknappheit.

Zahlreiche Bewohner hätten sich vor den anhaltenden Kämpfen zwischen den Regierungstruppen und dem IS in die weiter nördlich gelegene Stadt Manbij (Manbidsch) geflüchtet, die von kurdischen Einheiten kontrolliert wird, berichteten die Menschenrechtsbeobachter weiter.

(Apa/Dpa)

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