Weltpolitik

Reiche können EU-Pässe "kaufen"

Die EU-Staaten belohnen Investitionen. Dadurch sickerten auch Kriminalität und schmutziges Geld in die Union ein, heißt es in einem neuen Bericht. Auch Österreich kommt darin vor.

Je mehr Geld desto leichter geht´s in die EU.  SN/APA (AFP)/JOHN THYS
Je mehr Geld desto leichter geht´s in die EU.

Glaubt man einem am Dienstag in Brüssel veröffentlichten neuen Bericht, treiben die meisten der 28 EU-Staaten einen lukrativen Handel mit Pässen oder Aufenthaltsgenehmigungen. 25 Milliarden Euro haben es sich demnach Superreiche aus Russland, dem Nahen Osten oder anderen Weltgegenden im vergangenen Jahrzehnt kosten lassen, um einen Pass oder einen Aufenthaltsstatus in der Europäischen Union zu erhalten - und zwar über Direktinvestitionen in ihren neuen Heimatländern.

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