Weltpolitik

Republikaner behalten Kontrolle über Kongress

Der US-Kongress bleibt nach Prognosen von Mittwochfrüh komplett in der Hand der Republikaner. Die Konservativen konnten nach Angaben der US-Sender ABC und NBC auch die Mehrheit im Senat verteidigen, nachdem sie bereits im Repräsentantenhaus stärkste Kraft blieben. Der republikanische Doppelsieg hat große Bedeutung für das künftige Machtgefüge in den USA.

Republikaner behalten Kontrolle über Kongress SN/APA (AFP)/KAREN BLEIER
Das Kapitol in Washington.

Der neu gewählte US-Präsident Donald Trump hat dank der Mehrheiten in beiden Kammern sehr gute Aussichten, seine politischen Vorhaben ohne große Gegenwehr durchzusetzen.

Die Nachrichtenagentur AP hatte laut dpa bereits davor einen Sieg der Republikaner in beiden Häusern des Kongress vorausgesagt, allerdings mit der Einschränkung, dass Ergebnisse in Louisiana und Alaska abgewartet werden müssten. Im Südstaat Louisiana meldete die "New York Times" Dienstagfrüh einen klaren Sieg des Republikaners John Kennedy. In Alaska wurde vom Sieg der Republikanerin Lisa Murkowski ausgegangen.

Im Senat dürften die Republikaner damit 51 von 100 Sitzen haben, neben zwei Unabhängigen halten die Demokraten künftig 47 Mandate. Der Partei von Hillary Clinton gelang es nur in einem umkämpften Staat, Illinois, den Republikanern einen Senatssitz abzujagen. Kandidatin Tammy Duckworth siegte dort über den amtierenden Senator Mark Kirk. Prominente Republikaner wie John McCain in Arizona und Jungstar Mario Rubio in Florida behielten ihre Senatssitze.

Schon vor der Wahl hatten Experten vorausgesagt, dass die Demokraten keine Chance für eine Machtübernahme des Repräsentantenhauses mit seinen 435 Sitzen hatten. Dafür hätten sie 30 Mandate dazugewinnen müssen. Doch nur in wenigen Wahlbezirken hatten die republikanischen Amtsinhaber eine Niederlage zu fürchten.

Quelle: Apa/Ag.

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