Weltpolitik

Roms Bürgermeisterin will Schnellverfahren zu Falschaussage

Die römische Bürgermeisterin Virginia Raggi will sich einem Schnellverfahren unterziehen. Damit hoffe sie, so rasch wie möglich ihre Unschuld zu beweisen, schrieb Raggi am Mittwoch auf Facebook. Die populistische Bürgermeisterin muss am 9. Jänner wegen Falschaussage vor Gericht.

Virginia Raggi rechnet mit Freispruch SN/APA (AFP)/TIZIANA FABI
Virginia Raggi rechnet mit Freispruch

"Ich bin sicher, dass ich freigesprochen werde. Ich vertraue der Justiz", so die seit Juni 2016 amtierende Bürgermeisterin. Raggi soll Renato Marra, dem Bruder des im Dezember 2016 festgenommenen Personalchefs der Gemeinde Rom, Raffaele Marra, einen Job als Chef des Tourismussektors beschafft und vor der Antikorruptionsbehörde falsche Angaben zu diesem Fall gemacht haben. Raffaele Marra war wegen Korruption festgenommen worden.

Raggi war auch des Amtsmissbrauchs verdächtigt worden. Dieser Vorwurf wurde von der römischen Staatsanwaltschaft jedoch fallen gelassen. Die Ermittlungen gegen Raggi hatten die Fünf-Sterne-Bewegung um den Starkomiker Beppe Grillo, die sich Ehrlichkeit und Transparenz in der Politik auf die Fahne geschrieben hat, schwer getroffen.

(APA)

Aufgerufen am 20.04.2018 um 06:38 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/roms-buergermeisterin-will-schnellverfahren-zu-falschaussage-22499497

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