Weltpolitik

Russischer Energieexperte: "Russland setzt Gazprom als politisches Instrument ein"

Leere Speicher, hohe Preise: Putin reguliert den Gaslieferungen, wie es ihm gefällt. Der Kremlchef will so Europa von der Energiewende abhalten, sagt Energieexperte Krutichin

Russlands Präsident Wladimir Putin lässt sich von Gazprom-Chef Alexej Miller (rechts) die Arbeiten an einer Gaspipeline im Schwarzen Meer zeigen. SN/AP
Russlands Präsident Wladimir Putin lässt sich von Gazprom-Chef Alexej Miller (rechts) die Arbeiten an einer Gaspipeline im Schwarzen Meer zeigen.

Nach wochenlanger Härte gibt sich der Kreml nun gütig: Ab November soll Gazprom Energiespeicher in Europa befüllen. Was steckt dahinter? Michail Krutichin: Es ist eine vorgetäuschte freundliche Geste in Richtung Europa. Und es ist die Demonstration dessen, dass Putin das Kommando über Gazprom hat. Wie auch in den vergangenen Wochen, Monaten, Jahren benutzt er Gazprom als politisches Instrument. Die Wunden - also die Verluste, die Gazprom zuletzt erfahren hat - werden damit nicht gedeckt.

Hätte Europa ohne diese ...

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