Weltpolitik

Russischer Friedensnobelpreisträger Muratow: "Medien sind zum Parlament geworden"

Der russische Friedensnobelpreisträger Dmitri Muratow über Angriffe auf die Pressefreiheit, Straßenproteste und Alexej Nawalny.

Dmitri Muratow wurde – mit der philippinischen Journalistin Maria Ressa – ausgezeichnet. SN/www.imago-images.de
Dmitri Muratow wurde – mit der philippinischen Journalistin Maria Ressa – ausgezeichnet.

Dmitri Andrejewitsch Muratow, 59, ist Chefredakteur der 1993 von ihm mitbegründeten Zeitung "Nowaja Gaseta". Die Redaktion ist für kritische Reportagen über korrupte Behörden oder russische Kriegsverbrechen von Tschetschenien bis Syrien bekannt. Immer wieder gab es Anschläge und Drohungen gegen die Redaktion und ihre Mitglieder, fünf Journalisten wurden ermordet.

Unabhängige Medien und einzelne Journalisten werden in Russland als "ausländische Agenten" diskriminiert, gegen manche werden Strafverfahren eröffnet. Warum? Dmitri Muratow: Angriffe auf die Presse bedeuten immer Misstrauen gegenüber dem Volk.

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Aufgerufen am 26.10.2021 um 12:01 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/russischer-friedensnobelpreistraeger-muratow-medien-sind-zum-parlament-geworden-110876554