Weltpolitik

Russland überdenkt seine Strategie für die Arktis

Außer Rohstoffförderung und eisfreien Transportrouten redet man auch in Moskau immer häufiger übers Klima.

Die Nordmeerroute ist für Russland von großer Bedeutung. Im Bild ein Eisbrecher, der einem Handelsschiff den Weg bahnt.  SN/AP
Die Nordmeerroute ist für Russland von großer Bedeutung. Im Bild ein Eisbrecher, der einem Handelsschiff den Weg bahnt.

Während ein Großteil der Weltöffentlichkeit das Abtauen des Arktis-Eises mit wachsender Angst verfolgt, sahen die Russen lange vor allem den Schatz auf dem Meeresgrund darunter: Mindestens 13 Prozent der Öl- und 30 Prozent der Gasreserven weltweit sollen dort liegen. Der Kreml prognostizierte einen erbitterten Kampf mit den rohstoffarmen Industrieländern um diese Schätze. Man meldete bei den Vereinten Nationen lautstark Ansprüche auf zwei Unterwassererhebungen an, die sogenannten Lomonossow- und Mendelejew-Rücken. Diese seien Verlängerungen des eurasischen Festlandsockels und gehörten deshalb - inklusive ...

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Aufgerufen am 29.11.2021 um 12:23 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/russland-ueberdenkt-seine-strategie-fuer-die-arktis-111020989