Weltpolitik

Saudi-Arabien lässt Houthi-Rebellen aus dem Jemen ausreisen

Die von Saudi-Arabien geführte Koalition im Jemen-Krieg hat der Evakuierung von bis zu 50 verletzten Houthi-Rebellen unter Aufsicht der Vereinten Nationen zugestimmt. Sie sollen im Nachbarland Oman behandelt werden, wie der britische Außenminister Jeremy Hunt am Dienstag nach seiner Rückkehr aus Saudi-Arabien und den Vereinten Arabischen Emiraten mitteilte.

Launt Hunt benötigen drei Viertel der Bevölkerung humanitäre Hilfe SN/APA (AFP)/TOLGA AKMEN
Launt Hunt benötigen drei Viertel der Bevölkerung humanitäre Hilfe

Die medizinische Versorgung der verletzten Houthi-Kämpfer war zuletzt einer der größten Streitpunkte in den Genfer Friedensgesprächen gewesen. Hunt hatte auf seiner Nahost-Reise unter anderem den saudi-arabischen König Salman und Kronprinz Mohammed bin Salman getroffen. Die Gespräche seien "ermutigend" gewesen, sagte der Außenminister.

Nach Angaben Hunts benötigen drei Viertel der jemenitischen Bevölkerung humanitäre Hilfe, 8,4 Millionen Menschen sind vom Hungertod bedroht. Großbritannien will im UNO-Sicherheitsrat eine neue Friedensinitiative für den Jemen einbringen. Der UNO-Sondergesandte Martin Griffiths informiert den Sicherheitsrat am Freitag über die Lage in dem Bürgerkriegsland. Die nächste Runde der Friedensgespräche soll noch im November in Schweden stattfinden.

Quelle: Apa/Ag.

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