Weltpolitik

Saudi-Arabien verbietet Prügelstrafe

Hinrichtungen und andere barbarische Strafen bleiben aber bestehen.

 Ensaf Haidar, die Frau des inhaftierten saudi-arabischen Bloggers Rauf Badawi, zeigt ein Porträt ihres Mannes, als er 2015 in Straßburg mit dem Sacharow-Preis ausgezeichnet wurde. SN/AP
Ensaf Haidar, die Frau des inhaftierten saudi-arabischen Bloggers Rauf Badawi, zeigt ein Porträt ihres Mannes, als er 2015 in Straßburg mit dem Sacharow-Preis ausgezeichnet wurde.

"Allahu akbar", Gott ist groß, brüllte die im Hof einer Moschee versammelte Menschenmenge, nachdem am 9. Jänner 2015 ein Polizist 50 Mal seine Peitsche auf den Rücken von Raif Badawi hatte sausen lassen. Ein halbes Jahr zuvor war der saudische Blogger und Menschenrechtsaktivist wegen "Beleidigung des Islam" zu zehn Jahren Kerker und 1000 Peitschenhieben verurteilt worden. Als eine Art Foltertod auf Raten sollten im Wochenrhythmus jeweils 50 weitere Schläge folgen. Internationale Entrüstung verhinderte jedoch, dass die Prügelstrafe ausgeführt wurde.

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Aufgerufen am 05.12.2020 um 07:05 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/saudi-arabien-verbietet-pruegelstrafe-86762698