Schulz hat sich vergaloppiert

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Von Brüssel nach Berlin ins Aus - und das in etwas mehr als einem Jahr: Es ist eine rasante Reise, die Martin Schulz hinter sich gebracht hat. Der ehemalige Präsident des EU-Parlaments, SPD-Spitzenkandidat und Parteichef, kurzfristiger Hoffnungsträger im Wahlkampf gegen die ewige Kanzlerin Angela Merkel, hat auf das vor wenigen Tagen für ihn ausverhandelte Amt des Außenministers verzichtet. Seine Partei wollte es so. Das ist nachvollziehbar. Schulz hat jede Glaubwürdigkeit verloren. Nach der Wahlniederlage im September kündigte er den Gang in die Opposition an. Kurz darauf stellte er nochmals klar: "In eine Regierung von Angela Merkel werde ich nicht eintreten".

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