Weltpolitik

Schulz überholte Merkel in Direktwahlfrage

Die deutschen Sozialdemokraten (SPD) sind in der Wählergunst auf ein Zehn-Jahres-Hoch gestiegen. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid für "Bild am Sonntag" erhebt, erreicht die Partei 32 Prozent (plus drei Punkte zur Vorwoche). In der Direktwahlfrage überholte SPD-Kandidat Martin Schulz Angela Merkel (CDU).

Martin Schulz. SN/APA (AFP)/ODD ANDERSEN
Martin Schulz.

Könnte der deutsche Bundeskanzler direkt gewählt werden, würden sich jetzt 46 Prozent der Befragten für Schulz entscheiden, für Merkel würden 40 Prozent votieren. In der Vorwoche war Merkel noch mit 41 Prozent knapp vor Schulz mit 38 Prozent gelegen. Einen vergleichbaren Wert hat die SPD im Sonntagstrend zuletzt im April 2006 erreicht. Die SPD hat sich damit innerhalb von zwei Wochen um neun Prozentpunkte verbessert.

Der Abstand zu CDU/CSU schrumpft damit auf einen Zähler. Die Union liegt wie in der Vorwoche bei 33 Prozent. Ebenso unverändert sind die Linke (acht Prozent) und die FDP (sechs Prozent). Dagegen verlieren die AfD (zehn Prozent) und die Grünen (sieben Prozent) je einen Zähler. Auf die sonstigen Parteien entfallen vier Prozent (minus ein Punkt).

Quelle: Apa/Ag.

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