Weltpolitik

Sechs Länder verlieren wegen Schulden UNO-Stimmrecht

Wegen überfälliger Beitragszahlungen haben die Vereinten Nationen sechs Ländern das Stimmrecht in der UNO-Generalversammlung vorübergehend entzogen. Dazu gehört der südamerikanische Krisenstaat Venezuela, der mit gut 24 Millionen US-Dollar (rund 22,7 Mio. Euro) am meisten zahlen muss, um seine Stimme wiederzuerlangen. Das geht aus Dokumenten hervor, die die UNO im Internet veröffentlichten.

Keine Stimme in Generalversammlung.  SN/APA (Archiv/AFP)/AMANDA VOISARD
Keine Stimme in Generalversammlung.

Die übrigen fünf Länder, die bis zum Ende des 71. Sitzungsjahres der Generalversammlung im Herbst nicht im UNO-Plenum abstimmen dürfen, sind demnach Kap Verde, Libyen, Papua-Neuguinea, der Sudan und Vanuatu. UNO-Mitgliedsstaaten kann das Stimmrecht in der Generalversammlung entzogen werden, wenn sie bei der Organisation Schulden in Höhe von mindestens zwei Jahresbeiträgen haben, wie der neue UNO-Generalsekretär Antonio Guterres in einem Brief vom 25. Jänner erklärt hatte.

Quelle: Apa/Dpa

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