Weltpolitik

Selbstmordanschlag vor Sitz der Wahlkommission in Kabul

Nahe dem Sitz der afghanischen Wahlkommission hat sich am Montag ein Attentäter in die Luft gesprengt und mindestens einen Polizisten mit in den Tod gerissen. Nach amtlichen Angaben hatten sich vor dem Gebäude Dutzende Afghanen versammelt, um gegen die Ablehnung eines Kandidaten zu protestieren.

Die Wahlkommission hatte den Mann wegen mutmaßlicher Verbindungen zu "illegalen bewaffneten Kräften" nicht zu der für Oktober geplanten Parlamentswahl zugelassen. Am Samstag hatte die Kommission eine Liste mit 35 Personen veröffentlicht, denen aus unterschiedlichen Gründen die Kandidatur für die Wahl verwehrt wird. Darunter sind auch Abgeordnete des Parlaments.

Quelle: Apa/Ag.

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