Weltpolitik

"Sie wollen mich verschwinden lassen"

Suraya Pakzad hat während des Taliban-Regimes eine Frauenrechtsorganisation in Afghanistan gegründet. Angst hat sie nicht nur um ihre Klientinnen, sondern auch um ihr eigenes Leben - und die Frauenquote im afghanischen Parlament.

Suraya Pakzad bleibt eine laute Stimme der Frauen. Auch wenn ihr viele den Mund verbieten wollen. SN/tanya kayhan
Suraya Pakzad bleibt eine laute Stimme der Frauen. Auch wenn ihr viele den Mund verbieten wollen.

Mit ihrer 1998 gegründeten Organisation Voice of Women versucht Suraya Pakzad, Afghaninnen bei der Berufsausbildung und Alphabetisierung zu unterstützen; in ihren Frauenhäusern finden Hunderte Zuflucht. In Wien sprach die mutige Aktivistin kürzlich über die Lage in ihrem Heimatland und die Probleme der vielen Rückkehrer.

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