Weltpolitik

So verschieden reagieren die Staaten auf die Corona-Pandemie

Es ist ein winziger Partikel, der binnen gut drei Monaten mehr als 110 Länder erfasst hat. Das Virus verhält sich überall gleich, doch die Reaktionen fallen unterschiedlich aus. Die Situation in einer Auswahl von Ländern.

Keine Touristen vor dem Colloseum in Rom. Ganz Italien steht wegen der Corona-Pandemie still. SN/AP
Keine Touristen vor dem Colloseum in Rom. Ganz Italien steht wegen der Corona-Pandemie still.

Das Virus SARS-CoV-2 fordert Gesundheitssysteme heraus und bedroht wirtschaftliche Existenzen. Angeführt wird die Statistik offiziell gemeldeter Infektionszahlen derzeit von China, Italien, Iran und Südkorea.
Experten gehen allerdings davon aus, dass es in vielen Ländern eine hohe Dunkelziffer nicht erfasster Fälle gibt - etwa, weil es an den Möglichkeiten oder am Willen zu umfangreichen Tests fehlt. Die Situation in einer Auswahl von Ländern:

Österreich: Regierung rollt fortlaufend Maßnahmenpakete aus

Am 25. Februar werden die ersten beiden bestätigten Ansteckungsfälle - ein italienisches Paar in Tirol - bekannt. Zwei Tage später erfährt die Öffentlichkeit vom ersten Covid-19-Kranken in der Hauptstadt. Am 12. März wird das erste Todesopfer publik, da gibt es 302 bestätigte Fälle. Die Behörden können in den meisten Fällen noch die Infektionsketten nachvollziehen, aber nicht mehr in allen.
Neben den Sofortmaßnahmen - Wohn- und Arbeitsumfeld von Betroffenen werden zeitweise abgeriegelt, Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt, um eine rasche Ausbreitung zu verhindern - beginnen die Behörden Notfallpläne auszurollen: Hotlines werden eingerichtet, der Ärztefunkdienst arbeitet rund um die Uhr, die Zahl der Tests auf das Virus ständig erhöht. Eine Woche später ist die Zahl der Kranken auf 24 gestiegen.

Der Stephansdom ist für Touristen geschlossen.  SN/AP
Der Stephansdom ist für Touristen geschlossen.


Am 6. März kappt die Regierung die Flugverbindungen zum Iran sowie nach Südkorea, Mailand und Bologna, gleichzeitig werden Gesundheitschecks an den Grenzen zu Italien eingeführt, es folgen eine volle Reisewarnung und schließlich Grenzkontrollen. Damit geht der Krisenplan zur Eindämmung von SARS-CoV-2 in die nächste Phase, die deutliche Einschnitte im Alltag bringt: Veranstaltungen werden massiv eingeschränkt, Universitäten und Schulen ab der Oberstufe ab kommendem Montag gesperrt, am Mittwoch wird für die übrigen Schüler der Unterricht vorerst eingestellt. Zudem gibt es Maßnahmen in Spitälern und Pflegeheimen, die Zutritte stark drosseln oder für Besucher ganz sperren. Museen und andere kulturelle Einrichtungen schließen, ebenso viele Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen.
Man will verhindern, dass auf einen Schlag eine große Zahl schwer kranker Patienten in Krankenhäusern versorgt werden muss. Die Regierung ruft dazu auf, möglichst daheimzubleiben. Ein "großer Teil" der Lösung sei die Bevölkerung selbst, sagt Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne): "Ein Viertel weniger Sozialkontakte bedeutet nahezu eine Halbierung des Ansteckungsrisikos."

Deutschland: Werden bald die Grenzen geschlossen?

In Deutschland vergeht kaum eine Nachrichtensendung, ohne dass Lothar Wieler, Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI), die Corona-Krise einordnet. Wieler ist der Mann, der den Deutschen mit klaren Worten, die Panik vor dem Coronavirus nimmt. Tagtäglich aktualisiert das RKI die Zahlen der Corona-Infizierten in Deutschland. Stand Donnerstagnachmittag haben sich von den 80 Millionen Einwohnern mehr als 2300 Menschen infiziert. Vier Menschen starben an Covid-19.

Vor allem Nordrhein-Westfalen ist von der Corona-Epidemie betroffen. SN/AP
Vor allem Nordrhein-Westfalen ist von der Corona-Epidemie betroffen.

Chefkoordinator der Coronakrise ist Gesundheitsminister Jens Spahn. Doch der befindet sich in einer verzwickten Lage: Er kann nicht mehr als appellieren und Empfehlungen ausweisen. Das Gesundheitswesen bleibt eine Sache der Länder. So folgten bislang nur Bayern und Berlin Spahns' Rat, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern abzusagen.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hatte sich in der Coronakrise lange zurückgehalten. Erst am Mittwoch, rund eineinhalb Monate nach den ersten Coronafällen in Deutschland, äußerte sie sich und rief die Deutschen ganz in ihrer entspannt unaufgeregten Art zu "Maß und Mitte" und vor allem zu "Solidarität" auf. Grenzschließungen lehnten Wieler, Merkel wie auch Spahn ab. Für die Kanzlerin ist eine Abschottung "keine adäquate Maßnahme", wie sie sagt.

China: Ursprungsland von Covid-19

Anfang Dezember, vielleicht auch schon im November 2019 treten in der Millionenmetropole Wuhan zum ersten Mal Fälle einer bis dahin unbekannten Lungenerkrankung auf. Die Betroffenen haben gemeinsam, dass sie sich zuvor auf einem Tiermarkt aufhielten, der seitdem als Ursprung des neuartigen Coronavirus gilt. Es dauert bis zum 31. Dezember, bis die Fälle aus China offiziell an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeldet werden.

Zur Kirschblüte in Nanjing, im Osten Chinas, erscheinen viele Menschen mit Atemmaske.  SN/APA/AFP/NOEL CELIS
Zur Kirschblüte in Nanjing, im Osten Chinas, erscheinen viele Menschen mit Atemmaske.


China reagiert nach anfänglichen Verzögerungen mit drastischen Mitteln. In der schwer betroffenen Provinz Hubei werden 60 Millionen Menschen faktisch unter Zwangsquarantäne gestellt. Im ganzen Land kommt das öffentliche Leben zum Stillstand. Unternehmen, Schulen und Universitäten schließen für Wochen. Nur langsam kehren die Menschen zur Arbeit zurück.
Es gibt erhebliche Kritik am Vorgehen der Regierung, der unter anderem Vertuschung vorgeworfen wird. Für Bestürzung sorgt etwa der Tod des Arztes Li Wenliang, der früh vor dem Ausbruch gewarnt hatte, aber laut Berichten gezwungen wurde, diese "Gerüchte" nicht weiter zu verbreiten. Auch werden kritische Äußerungen und Berichte in sozialen Medien streng zensiert und systematisch gelöscht.
Nach der offiziellen Statistik liegt die Zahl der bisher mit dem Virus SARS-CoV-2 Infizierten bei rund 80.000, mehr als 3.100 Todesfälle sind erfasst. Experten bezweifeln allerdings, dass die offiziellen Zahlen die wahre Lage widerspiegeln und gehen von einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle aus.

Italien: Ein Land in Quarantäne

Das erste Geräusch, das man normalerweise am Morgen in italienischen Städten hört, ist das ratternde Öffnen der Rollladen vor den Geschäften. Am Donnerstag hingegen Stille. Ministerpräsident Giuseppe Conte hatte am Vorabend die Schließung aller Geschäfte und Aktivitäten im ganzen Land verfügt, die bisher drastischste Maßnahme zur Eindämmung des Corona-Virus in Italien. Ausgenommen sind Lebensmittelgeschäfte und Apotheken. Auch die Post, wo viele italienische Rentner ihre Pensionsschecks bekommen, Banken, Versicherungsbüros, Mechaniker, Tankstellen, oder die berühmten "Tabacchi"-Geschäfte bleiben vorerst geöffnet.

Ein außergewöhnlicher Anblick: Die Spanische Treppe ohne Touristen.  SN/APA/AFP/VINCENZO PINTO
Ein außergewöhnlicher Anblick: Die Spanische Treppe ohne Touristen.

Italiens Städte leeren sich immer mehr, auch weil die Sorgen der Bewohner zunehmen. Derzeit herrscht wegen der vielen schweren Lungenentzündungen in Folge von Covid-19 vor allem in der Lombardei ein klinischer Notstand. Experten erwarten, dass die Wucht der Ansteckungswelle kommende Woche auch Rom erreichen könnte.

Die Maßnahmen sollen vorläufig bis 25. März gelten. Doch Experten rechnen eher mit einer monatelangen Quarantäne. "Wir sollten uns auf einen langen Krieg einstellen", sagte Walter Ricciardi, Berater des italienischen Gesundheitsministers. Wenn alle zusammen arbeiteten, könnte die Pandemie im Sommer besiegt sein.

Iran: Wie ein Land es nicht machen sollte

Eine realistische Einschätzung der Situation im Iran fällt schwer. Der erste Fall im Land wird am 19. Februar in der heiligen schiitischen Stadt Ghom südlich von Teheran bekanntgegeben. Am gleichen Tag sterben dort zwei Männer an Covid-19. Zuvor hatte Gesundheitsminister Saeid Namaki mehrfach versichert, dass es im Iran keine einzige Coronavirus-Infektion gebe.
Rasch wird deutlich, dass die Situation wahrscheinlich nur in China schlimmer ist als im Iran. Wegen der Epidemie lässt die Regierung Schulen, Universitäten, Kinos und Theater schließen. Sogar die für das islamische Regime wichtigen Freitagsgebete werden abgesagt. Die iranische Wirtschaft - besonders das lukrative Geschäft vor dem Neujahrsfest am 20. März - wird lahmgelegt. Wegen Reiseverboten gibt es keinen Tourismus. Die meisten internationalen Fluggesellschaften haben ihre Flüge nach und von Teheran gestrichen.

Desinfektionsmaßnahmen in Teheran. SN/AP
Desinfektionsmaßnahmen in Teheran.


Offiziell gemeldet sind bis 11. März 9000 Infektionen und gut 350 Todesfälle. Das Gesundheitsministeriums behauptet, der Öffentlichkeit transparente und genaue Informationen zu liefern. Viele im Iran und auch internationale Experten zweifeln jedoch daran und befürchten weitaus mehr Tote und Infizierte. Zudem steht der Vorwurf im Raum, dass der Ausbruch verzögert bekanntgegeben wurde, damit es bei der Parlamentswahl nicht zu einer niedrigen Wahlbeteiligung kommt. Der Umgang mit der Epidemie wird von den meisten Iranern scharf kritisiert. Zwar spielen die amerikanischen Sanktionen, die auch die Einfuhr von Medikamenten betreffen, eine wichtige Rolle bei der mangelhaften Behandlung von Patienten. Aber die Regierung hat es auch nicht geschafft, ausreichend Desinfektionsmittel, Schutzhandschuhe und Atemmasken zur Verfügung zu stellen.

Südkorea: Orientierungshilfe für andere Staaten

Die Entwicklung in Südkorea ist für Österreich oder Deutschland besonders interessant, weil das Land ökonomisch und medizinisch vergleichbar gut aufgestellt ist. Die Gesundheitsbehörden melden am 20. Jänner den ersten Nachweis. Betroffen ist eine Chinesin, die aus Wuhan einreiste. Einen Monat später steigen die Zahlen sprunghaft an. Betroffen ist vor allem die Millionen-Stadt Daegu und die umliegende Region. Die größte Häufung gibt es unter Anhängern der christlichen Sekte Shincheonji-Kirche Jesu, die in Daegu stark vertreten ist.
Die gegen die Epidemie gerichteten Maßnahmen schränken das soziale Leben stark ein. Konzerte und Festivals werden abgesagt, Museen und Büchereien bleiben geschlossen. Großunternehmen ordnen Heimarbeit an. Der Beginn des Schulhalbjahrs wird um eine, dann um zwei weitere Wochen verschoben. Die Regelung gilt auch für Kindergärten. Nationale und internationale Sportveranstaltungen werden verschoben.

In einer U-Bahn-Station in Seoul desinfizieren Arbeiter den Boden.  SN/AP
In einer U-Bahn-Station in Seoul desinfizieren Arbeiter den Boden.


Wie schon der Ausbruch der Atemwegserkrankung Mers vor fünf Jahren trifft die Covid-19-Epidemie in erster Linie die Tourismusbranche, Hotels und Gastronomie, den Einzelhandel und den Unterhaltungssektor. Die Wirtschaft verlangsame sich allgemein, schreibt das staatliche Korea Development Institute (KDI) diese Woche in seinem monatlichen Ausblick.
Bis 11. März werden gut 7.700 Infektionen und 60 Todesfälle erfasst. Die Sterberate von Covid-19 liegt demnach bei 0,77 Prozent - wenn man davon ausgeht, dass im Land tatsächlich auch milde Verläufe vollständig erfasst werden. "Ich denke, wir konnten fast alle Fälle in Korea erfassen, darunter auch milde und symptomlose Fälle", sagt Kim Dong Hyun von der Koreanischen Gesellschaft für Epidemiologie. Südkorea sei in dieser Hinsicht ein Ausnahmefall.
Die Behörden sehen ihre "Kampagne der sozialen Distanz" als wichtige Maßnahme. Daneben wird auf transparente Informationsweitergabe und den Ausbau der Testkapazitäten verwiesen. "Wir sehen Erfolge in unseren Bemühungen, die Ausbreitung der Infektionskrankheit einzudämmen", sagt Vize-Gesundheitsminister Kim Gang Lip am Montag. Die Situation komme zusehends unter Kontrolle. Es sei noch zu früh, von Erfolgen zu sprechen, hält Experte Kim Dong Hyun dagegen. "Die Übertragung in den Gemeinden geht weiter".
Diplomatische Verstimmungen gibt es mit Japan. Als Reaktion auf die Entscheidung Tokios, Besucher aus Südkorea für zwei Wochen unter Quarantäne zu stellen, kündigt Seoul an, das Programm für visafreies Reisen für Touristen aus dem Nachbarland auszusetzen.

Japan: Das Land der Olympischen Spiele

In Japan wird am 16. Jänner ein erster SARS-CoV-2-Nachweis bestätigt - rund ein halbes Jahr vor den in Tokio geplanten Olympischen Spielen. Betroffen ist ein in Tokios Nachbarprovinz Kanagawa lebender Chinese, der aus Wuhan zurückkehrte. Das erste Todesopfer meldet Japan am 13. Februar - bis zum 11. März werden es nach offizieller Statistik 19 sein.
Sieben davon sind Crewmitglieder oder Passagiere von Bord des Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess", das zwei Wochen lang in Yokohama unter Quarantäne steht. Experten beschreiben es als Brutstätte für Infektionen: Rund 700 Menschen stecken sich an Bord an.
Hinzu kommen Hunderte Infektionen in Japan selbst. Kritiker werfen der Regierung vor, nicht ausreichend zu testen - wohl, um die Zahl bekannter Infektionsfälle niedrig zu halten. Überhaupt sieht sich die Regierung des rechtskonservativen Ministerpräsidenten Shinzo Abe mit harscher Kritik wegen ihres zunächst unzureichenden Umgangs mit der Epidemie konfrontiert. Zudem mangele es an einem kompetenten Führungsteam und an Kooperation innerhalb der staatlichen Bürokratie.

Japan hat am Donnerstag den Ausnahmezustand erklärt. SN/AP
Japan hat am Donnerstag den Ausnahmezustand erklärt.


Angesichts der Kritik gibt Abe plötzlich drastische Maßnahmen bekannt: Alle Schulen werden für einen Monat bis zu den Ferien geschlossen, die Bürger sollen möglichst von zuhause aus arbeiten. Große Sport- und Kulturveranstaltungen sollen abgesagt oder verschoben werden. Millionen Visa für Chinesen und Südkoreaner werden für ungültig erklärt.
Experten vermuten, dass Abe so die drohende Absage der Olympischen Spiele noch verhindern will. Ohnehin wird weiterer Schaden für die Wirtschaft befürchtet, der schon zuvor eine Rezession drohte. So machen Chinesen und Südkoreaner eigentlich rund die Hälfte aller Touristen in Japan aus. Japans Visa-Maßnahme droht zudem die angespannten Beziehungen zu Südkorea weiter zu beeinträchtigen.
Noch "mehrere Monate bis zu einem halben Jahr, oder sogar über das Jahresende hinaus" könne die Epidemie dauern, schätzt Kazuhiro Tateda, Präsident der Japanese Association of Infectious Diseases. SARS-CoV-2 könne möglicherweise anders als Influenzaviren auch wärmeres Wetter überleben.

Frankreich schließt Schulen und Unis, Wahlen finden aber statt

Mit einer Fernsehansprache zur Hauptsendezeit zeigte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gestern, wie ernst er die Coronavirus-Krise nimmt. Am Dienstag appellierte Macron beim Besuch des Notrettungsdienstes eines Kinderkrankenhauses an die Menschen, "klarsichtig und ruhig" zu bleiben.

Innerhalb Europas gibt es nur in Italien mehr Todes- und Krankheitsfälle. Bis Mittwochabend zählten die Behörden in Frankreich 2876 Erkrankte, 61 Menschen waren an den Folgen der Infizierung gestorben. Betroffen sind inzwischen alle französischen Regionen, auch die Überseegebiete La Réunion und Französisch-Polynesien. Besonders hoch ist der Anteil der Infizierten auf der Mittelmeerinsel Korsika: Unter den 330.000 Einwohnern gab es bis Donnerstagabend 64 Betroffene. Versammlungen mit mehr als 50 Personen sind dort bis auf Weiteres verboten. Alle korsischen Schulen bleiben bis Ende März geschlossen.

Aber nicht nur dort. Macron kündigte an, dass ab Montag alle Krippen, Schulen und Universitäten geschlossen bleiben. Bereits seit dem Wochenende sind alle Versammlungen mit mehr als 1000 Menschen untersagt. Etliche kulturelle und Sport-Veranstaltungen, Konzerte sowie die Pariser Buch- und eine Tattoo-Messe wurden abgesagt. Die Kommunalwahlen werden dennoch stattfinden.

Aufgerufen am 30.11.2021 um 04:15 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/so-verschieden-reagieren-die-staaten-auf-die-corona-pandemie-84756985

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