Weltpolitik

Sogar das bisher stabile Jordanien wankt jetzt

Ein neuer Premier soll Proteste gegen massive Preissteigerungen in dem Araberstaat dämpfen.

Eine riesige Protestwelle rollt in dem armen Araberstaat Jordanien. SN/AP
Eine riesige Protestwelle rollt in dem armen Araberstaat Jordanien.

Nicht einmal Abdullah II. konnte sein aufgebrachtes Volk beruhigen. Der jordanische Monarch hatte am Freitag seine Regierung angewiesen, neue Preissteigerungen für Benzin und Strom vorläufig auszusetzen, nachdem es zu landesweiten Protesten gekommen war. Die teilweise gewalttätigen Massendemonstrationen gegen die Preiserhöhungen gingen jedoch weiter. Auch in der Nacht auf Sonntag gingen Tausende Jordanier auf die Straßen, um den Sturz der vom König eingesetzten Regierung von Premierminister Hani Mulki zu fordern. Der Premier trat am Montag tatsächlich zurück. Der Ökonom Omar al-Razzaz soll sein Nachfolger werden. Trotzdem dauern die Proteste an.

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