Weltpolitik

Spanien: Biertrinken als politisches Programm

Die Regionalwahl am 4. Mai in Madrid wird zur Testwahl. Die konservative Landesfürstin Díaz Ayuso hält die Gastronomie trotz hoher Infektionszahlen offen und steht vor einem Triumph. Politologen werfen ihr "Trumpismus" vor.

Einige Wirte bieten Bierflaschen mit dem Foto der „Königin der Kneipen“ an.  SN/www.picturedesk.com
Einige Wirte bieten Bierflaschen mit dem Foto der „Königin der Kneipen“ an.

Auf den Wahlkampfplakaten von Madrids konservativer Landesfürstin Isabel Díaz Ayuso steht in großen blauen Buchstaben nur ein gewichtiges Wort: Libertad. Ayuso geht es aber bei ihrem Ruf nach "Freiheit" nicht etwa um die Rettung der Demokratie oder um die Freilassung von politischen Gefangenen. Die Spitzenpolitikerin meint die Freiheit, auch während der Coronapandemie in Madrid einen trinken gehen zu können.

In Zeiten wachsender Lockdown-Müdigkeit ist das Versprechen Ayusos, die Gastronomie trotz hoher Infektionszahlen offen zu halten, zur entscheidenden politischen ...

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Aufgerufen am 17.05.2021 um 02:13 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/spanien-biertrinken-als-politisches-programm-103242121